Peptid-Lexikon · Struktur und Synthese
Sequenz
Die Reihenfolge der Aminosäuren in einem Peptid, vom N- zum C-Terminus gelesen. Sie wird im Ein- oder Dreibuchstabencode geschrieben, etwa GHK oder Gly-His-Lys. Die Sequenz bestimmt Masse, Ladung, Löslichkeit und Stabilität.
Im Labor
Modifikationen gehören zur Sequenzangabe dazu, etwa „Ac-“ für eine Acetylgruppe am Anfang oder „-NH2“ für ein Amid am Ende. Nur mit ihnen stimmt die berechnete Masse.
Mehr dazuPeptid-Bezeichnungen erklärt: Warum dieselbe Substanz mehrere Namen hatWeitere Begriffe: Struktur und Synthese
- AcetylierungDas Anhängen einer Acetylgruppe, meist am N-Terminus.
- Aib (Aminoisobuttersäure)Eine nicht proteinogene Aminosäure mit zwei Methylgruppen am α-Kohlenstoff.
- AmidierungDer Ersatz der C-terminalen Carboxylgruppe durch ein Amid.
- AnalogonEin Molekül, das einem natürlichen Vorbild ähnelt, aber gezielt verändert ist, etwa durch Austausch einzelner Aminosäuren oder eine Seitenkette.
- C-TerminusDas Ende eines Peptids mit der freien Carboxylgruppe, rechts in der Sequenz.
- D-AminosäureDas Spiegelbild der natürlichen L-Aminosäure.
Nur für Forschungszwecke im Labor. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.