Peptid-Lexikon · Struktur und Synthese
Analogon
Ein Molekül, das einem natürlichen Vorbild ähnelt, aber gezielt verändert ist, etwa durch Austausch einzelner Aminosäuren oder eine Seitenkette. CJC-1295 ist ein Analogon von GHRH, Semaglutid eines von GLP-1.
Im Labor
Ein Analogon hat eine eigene Sequenz und Masse. Für den Abgleich mit dem Analysenzertifikat zählt die Sequenz des Analogons, nicht die des natürlichen Vorbilds.
Weitere Begriffe: Struktur und Synthese
- AcetylierungDas Anhängen einer Acetylgruppe, meist am N-Terminus.
- Aib (Aminoisobuttersäure)Eine nicht proteinogene Aminosäure mit zwei Methylgruppen am α-Kohlenstoff.
- AmidierungDer Ersatz der C-terminalen Carboxylgruppe durch ein Amid.
- C-TerminusDas Ende eines Peptids mit der freien Carboxylgruppe, rechts in der Sequenz.
- D-AminosäureDas Spiegelbild der natürlichen L-Aminosäure.
- FehlsequenzEin Nebenprodukt der Synthese, dem eine oder mehrere Aminosäuren fehlen.
Nur für Forschungszwecke im Labor. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.