Peptid-Lexikon · Struktur und Synthese
Acetylierung
Das Anhängen einer Acetylgruppe, meist am N-Terminus. Die Molekülmasse steigt dabei um 42 g/mol. Varianten wie N-Acetyl-Semax oder N-Acetyl-Epithalon sind so modifizierte Formen des Ausgangspeptids.
Im Labor
Im Analysenzertifikat muss die berechnete Masse die Acetylgruppe enthalten. Eine Abweichung von genau 42 Da kann darauf hinweisen, dass sie fehlt oder zusätzlich vorhanden ist.
Mehr dazuDatenvergleichWeitere Begriffe: Struktur und Synthese
- Aib (Aminoisobuttersäure)Eine nicht proteinogene Aminosäure mit zwei Methylgruppen am α-Kohlenstoff.
- AmidierungDer Ersatz der C-terminalen Carboxylgruppe durch ein Amid.
- AnalogonEin Molekül, das einem natürlichen Vorbild ähnelt, aber gezielt verändert ist, etwa durch Austausch einzelner Aminosäuren oder eine Seitenkette.
- C-TerminusDas Ende eines Peptids mit der freien Carboxylgruppe, rechts in der Sequenz.
- D-AminosäureDas Spiegelbild der natürlichen L-Aminosäure.
- FehlsequenzEin Nebenprodukt der Synthese, dem eine oder mehrere Aminosäuren fehlen.
Nur für Forschungszwecke im Labor. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.