Peptid-Lexikon · Struktur und Synthese
Festphasen-Peptidsynthese (SPPS)
Das übliche Verfahren zur Herstellung synthetischer Peptide. Die Kette wächst Aminosäure für Aminosäure an einem Harz. Am Ende wird das Peptid abgespalten, gereinigt und lyophilisiert. Unvollständige Kupplungen erzeugen Fehlsequenzen.
Im Labor
Die Qualität der Synthese zeigt sich im Chromatogramm: Wenige, kleine Nebenpeaks deuten auf eine saubere Synthese und gute Reinigung hin.
Weitere Begriffe: Struktur und Synthese
- AcetylierungDas Anhängen einer Acetylgruppe, meist am N-Terminus.
- Aib (Aminoisobuttersäure)Eine nicht proteinogene Aminosäure mit zwei Methylgruppen am α-Kohlenstoff.
- AmidierungDer Ersatz der C-terminalen Carboxylgruppe durch ein Amid.
- AnalogonEin Molekül, das einem natürlichen Vorbild ähnelt, aber gezielt verändert ist, etwa durch Austausch einzelner Aminosäuren oder eine Seitenkette.
- C-TerminusDas Ende eines Peptids mit der freien Carboxylgruppe, rechts in der Sequenz.
- D-AminosäureDas Spiegelbild der natürlichen L-Aminosäure.
Nur für Forschungszwecke im Labor. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.