Peptid-Lexikon · Grundlagen
Peptidbindung
Die Amidbindung zwischen der Carboxylgruppe einer Aminosäure und der Aminogruppe der nächsten. Sie entsteht unter Abspaltung von Wasser. Die Peptidbindung absorbiert UV-Licht um 214 nm, was die HPLC-Detektion von Peptiden möglich macht.
Im Labor
Die Peptidbindung ist recht stabil, kann aber in Lösung langsam hydrolysiert werden, besonders bei extremem pH und Wärme. Deshalb werden Peptide trocken gelagert und Lösungen eingefroren.
Weitere Begriffe: Grundlagen
- AminosäureBaustein von Peptiden und Proteinen.
- ForschungspeptidEin Peptid, das für die Laborforschung hergestellt und verkauft wird, etwa für In-vitro-Versuche.
- Oligopeptid und PolypeptidOligopeptide bestehen aus wenigen, meist bis zu etwa zehn Aminosäuren.
- PeptidEine Kette aus Aminosäuren, die über Peptidbindungen verknüpft sind.
- PeptidhormonEin Hormon, das aus einer Aminosäurekette besteht, etwa GLP-1, GHRH oder Oxytocin.
- ProteinEine lange Aminosäurekette, meist mit mehr als 50 Resten, die sich zu einer festen dreidimensionalen Struktur faltet.
Nur für Forschungszwecke im Labor. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.